Freitag, 19. Oktober 2012

Wenn am Teich nichts beißt... Geht's an den Fluss...

Hi Kollegen,

Die letzten Wochen waren an unseren Vereinsseen recht bescheiden, was die Ausbeute anging, daher haben sich Marc und ich entschieden die Zeit am Fluss "totzuschlagen", aber sehr selbst:




Sonntag, 1. Juli 2012

Fronleichnam-Tour 2012 - Niddastausee



Hi Kollegen,

schon letztes Jahr haben wir uns zusammengesetzt um uns über mögliche „Reiseziele“ unserer „Fronleichnams-Tour 2012“ zu unterhalten. Es standen viele interessante Gewässer zur Auswahl, von ganz klein bis ganz groß, von ganz tief bis ganz flach… Wir entschieden uns genau für die Mitte :-) … die Niddatalsperre im schönen Vogelsberg sollte unser Ziel sein. Bei Raubfischfreunden längst in aller Munde, besticht diese Talsperre neben Ihrer hervorragenden Struktur auch durch den enormen Raubfischbestand.
 
 














Diese These konnte die Niddatalsperre sofort bei unserer ersten Sichtung untermauern, denn man konnte im kompletten Uferbereich der Talsperre sehr viele Brutfische von Barschen, Zandern und Weißfischen ausmachen. Die ersten „Zeichen“ waren also schonmal sehr vielversprechend.

Aber wie so oft kommt die Arbeit vor der Freude… die Nachtquartiere mussten noch aufgebaut werden ;-)

Nachdem wir auf dem sehr zu empfehlenden Campingplatz das „Unlimited-Fishing-Camp“ hergerichtet hatten, ging es an die Montage der Angelgerätschaften. Noch kurz die Herangehensweisen abgestimmt und der Angeltag konnte beginnen.


Ausgerüstet mit genug Gummifischen um den halben Campingplatz damit auszulegen, sind wir um die Talsperre gewandert um an der ersten möglichen Stelle (an der das Angelverbot aufgehoben ist) den ersten „Drill“ von Hübi beobachten zu können. Zum Vorschein kam ein kapitaler „40 cm – Flachland-Hocker“ im „freshen“ anthrazit-farbenden Design. Noch schnell eine Pose für die Kamera und der Ansitzunterstützer wurde für die nächsten Angler mit den besten Glückwünschen hinterlassen.




Da die Talsperre Vollstau hatte konnte man gut erkennen, dass die Uferbereiche leicht überspült waren. Daher hat man es öfters direkt vor den Füßen platschen hören, denn die Kleinbarsche haben die Brutfische gejagt und das wohl meistens auch mit Erfolg. Dies geschah allerdings zu unserem Leidwesen, denn die Barsche hatten sich so satt gefressen, dass wir nur mit Mühe und Not einige von Ihnen überraschen konnten. Markus hatte dann beim Drop-Shotten doch den Ein oder Anderen gestreiften Jäger am Band, wo alle anderen Techniken versagten. 



 
Auf die gejiggten Gummis (egal welcher Größe) ist gerade mal ein Barsch reingefallen.




Mittlerweile war der Tag schon recht fortgeschritten und wir mussten uns von den ungewohnten Wanderungen  erst einmal mit einer ausgedehnten Grill-Orgie erholen. ;-)

Gestärkt und wie immer hoch motiviert sind wir dann die vermeintlichen Zander-Hot-Spots angelaufen um herauszufinden, dass auf mittelgroße bis große Gummis keiner der Stachelritter beißen wollte. Die Taktik von Marc ging jedoch auf. Er fing auf den kleinen 7er Kopyto in weiß-blauer Optik den ersten schicken Zanderbrocken aus der Niddatalsperre – und dann natürlich gleich einen 80er








Unser Fonie hat dann gleich darauf nachgelegt… (wenn auch nur das Enkelchen von Marcs Zander) 




 
Danach folgte noch eine Stunde fischen im Starkregen, bevor wir wieder zum Camp marschierten.

Den nächsten Morgen (bis hin zum Nachmittag) haben wir noch einige andere Bereiche des Stausees mit unserer Spinn-Ausrüstung ausgekundschaftet, leider jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Bisher hatte sich wirklich der Tipp der „Einheimischen“ als richtig erwiesen, dass man über die Mittagszeit „getrost die Füße hochlegen kann“.
Das haben wir dann natürlich auch getan :-)



Nach erneuter Stärkung sind wir in den schönen Abendstunden wieder zum „Hot-Spot“ vom Vorabend gereist.
Wieder hat sich dieser Platz als erfolgreich erwiesen und so konnte erneut Fonie aber auch Philipp einen Zander zum Anbiss verleiten.



Kurz darauf hatte Marc den nächsten Fischkontakt – auch wieder ein Zander!



Ebenfalls konnte Marc kaum fünf Würfe später noch einen kleinen Hecht drillen, der dann aber kurz vor der Landung seine Meinung änderte und sich vom Köder abschütteln konnte.

An diesem Abend konnten noch einige Bisse verzeichnet werden, die sich aber zumeist nur durch abgebissene Gummischwänze oder heftige Löcher in den Ködern quittieren ließen (trotz der kleinen Köder).

Das war wirklich eine sehr spannende Angelei, aber um dem herannahenden Gewitterbollwerk aus dem Weg zu gehen sind wir dieses Mal lieber etwas zeitiger Richtung Camp aufgebrochen. Zumal es aus der Erfahrung des Vortages beim einsetzendem Starkregen eh kaum noch Bisse gab.

Den Abend ließen wir dann einfach unter dem regensicheren Pavillon beim Grillen ausklingen und erholten uns für den kommenden und letzten Tag.

Am nächsten Morgen war kaum noch etwas von dem vorabendlichen Wetter zu sehen… die Sonne hat uns beim Abbauen des „UF-Camps“ gute Dienste erwiesen ;-)

Nach einem kurzen erfolglosen Trip mit den bisher noch nicht versuchten Methoden konnten wir aber leider nichts mehr ans Band bekommen.

Unser Fazit zur Niddatalsperre sieht so aus:
- Super Raubfischbestand (auch wenn er öfters Mal zickig ist)
- Viele strukturreiche und teilweise interessant-bewachsene Angelstellen
- Sehr freundliche Einheimische + Kontrolleure
- Super Campingplatz
- Wir kommen wieder!

-




Der erste Räuber im Dunklen ;-)

Hi Kollegen,

ich konnte nun auch endlich meinen ersten Hecht bei Nacht mit der Spinnrute fangen.
Ein extrem kampferprobter Esox verinnerlichte sich meinen Bucktail-Spinner :-)



Ein schicker 80er...

LG

Meister

PS: Danke an Markus für das "Nacht-Guiding" :-)

Mittwoch, 20. Juni 2012

Philipp mit 50er Schleie

Hi Leute,

am Wochenende konnte Philipp neben vielen guten Weißfischen auch eine nennenswerte Schleie landen.

Schau selbst...



Dieses Prachtexemplar wurde natürlich sehr schnell schonend wieder zurückgesetzt!!!!

Sonntag, 27. Mai 2012

18. Mai 2012 - Nachschub :-)

Hi freunde der modernen Fischerei :-)

Heute war nochmal ein kleiner Spontantrip angesetzt.

Ich will es kurz machen... nach dem fenomenalem Trip einen Tag zuvor von Markus haben Nils und ich uns nochmal bewaffnet und noch einen knapp 70 er und inen 101 cm mit 9,5 Kg nachgelegt.

Hier der Fisch von Nils:


Meinen Meter 1 kann ich euch leider nicht auf einem Bild verewigt zeigen, da gerade hier der AKKU leer war :-/ ... aber wer kennt das nicht? (Immer der selbe Mist mit dem modernen Schnick-Schnack :-)

LG
Meister

17. Mai 2012 - Vatertagstour mit schwerwiegenden Folgen

Hallo.:)
 
hier ein Paar Eindrücke von der letzten Tour von Markus...


112 cm, 11,2 kg.


 




Samstag, 19. Mai 2012

Aal-Session

Hi Freunde,

Hübi, Fonie und unser "Aalschreck" aka Markus haben erfolgreich den Aalen nachgestellt.
Hier ein paar Eindrücke:






Gefangen auf den guten Alten Tauwurm und Köderfisch. Petri Heil :-)

Samstag, 5. Mai 2012

1. April 2012 - Season Opening Forelle

„Naja irgendwie muss man ja die Zeit der Hechtschonzeit rumbekommen...“ dachten wir uns und wollten zumindest mal den lahmen Wurfarm reanimieren. Die Ziele waren eigentlich relativ gering gesteckt und so wollten wir uns eigentlich nur schonmal körperlich und geistig auf die Hecht-Spinnfisch-Saison vorbereiten. Dazu trafen wir uns am 01. April 2012, den ersten Tag nach der Forellenschonzeit, an unserem Salzfluss und haben mal wieder, nach langer Abstinenz, das Lasso geschwungen.
Gleich nach dem ersten verschlafenem Wurf konnte Sebastian die erste Forelle landen. Gute 40 cm stand auf dem Maßband. Kein schlechter Einstand dachten wir uns und die Ziele wurden gleich nochmal überdacht :-)


 Kaum zehn Minuten später konnte uns dann auch unser Youngster Florian mit einer 45er Forelle überraschen.







 In den nächsten zwei Stunden gab es dann nur noch Nachläufer und ein paar kaum nennenswerte Döbel um die 30 cm.
 

Nachdem wir uns beim Mittag wieder etwas gestärkt hatten und nochmals die Stelle gewechselt hatten konnte Marc ebenfalls eine 40er landen.




Der Nachmittag war recht zäh und strich mit schnellen Schritten vorüber. Gegen Abend konnte Markus dann noch den Abschluss-Fisch fangen.

Hier auch eine gute 45er Forelle


Zum Schluss natürlich noch eine Forelle von Nils



Was soll man sagen... der Wurfarm hat wieder gute Laune und freut sich schon mächtig auf die bevorstehende Hechtsaison. In der Hoffnung auf spannende Drills und genauso viel Action wie mit den Forellen + Döbeln warten wir auf den Startschuss...
 

Bis dahin GUTE LAUNE und Petri Heil.

 

Liebe Grüße

Meister

 

PS: Habt Spaß am Wasser!

 

Lacht ab und zu mal über die Outtakes ;-)





 

 

Sonntag, 17. Juli 2011

Feedern am Abend...

Hi Leute,
Fonie und ich haben gestern Abend mal beschlossen einen entspannenden Feeder-Abend einzulegen...

Die Bisse ließen wirklich nich lange auf sich warten und so kamen neben vielen richtig guten Rotaugen noch massig Barben ans Tageslicht. Diese beiden hier waren die Besten:
Fonies hatte 55 cm und gut 2 kg
Meine hatte genau 70 cm und 3,75 kg.





LG Meister





Donnerstag, 14. Juli 2011

Hamburg - Wir haben ein Jugendlager begleitet :-)

Hi Sportsfreunde,
wir sind nun wieder von unserer ersten „Kennen lern-Hamburg-Expedition“ zurück. Fünf  von unserem Team (Hübi, Fonie, Gunnar, Philipp und meine Wenigkeit) haben die Jugendgruppe unseres lokalen Angelvereins zu einem recht anstrengendem Jugendlager begleitet. 

Wir durften gleich am ersten Angeltag feststellen, dass man sehr auf den Wasserstand (und damit meine ich ganz besonders die Gezeiten) achten muss. An dem einen Spot fängt man besser bei ablaufendem Wasser, bei anderen Spots fast ausschließlich bei auflaufendem Wasser usw....



Genau aus diesem Grund mussten wir nach 14 erfolglosen Stunden am Wasser (und sehr vielen Abrissen durch Hänger) die neun mitgereisten Jugendlichen in allen Künsten der Motivation berieseln, dass die kommenden Tage bestimmt besser sein würden. Naja... wenn wir uns da nicht mal zu weit aus dem Fenster gelehnt haben :-)



Um die Stimmung zu steigern sind wir den nächsten Tag erstmal zum Feedern gefahren und siehe da es gibt ja doch Fische in der Elbe...






Nachdem wir uns an den Friedfischen satt gesehen haben wollten wir es aber doch noch ein paar Mal auf unseren eigentlichen Zielfisch, den Zander, mit den Spinnruten versuchen. Mein Kumpel und erfahrener Angelguide Christian Wieneke (www.guiding-total.de) half uns am nächsten Morgen zu den ersten drei Zandern des Hamburg Aufenthalts.





Gepushed von den Fischen waren auch die Jugendlichen wieder angespornt und feuerten die Köder gen Horizont bzw. gen Hauptstrom ;-)

Leider hatten wir sehr mit Temperaturstürzen und Starkregen zu kämpfen. Was uns die darauffolgenden Tage sehr belastete, denn gerade der Zander oder auch die „Diva des Süßwassers“ genannt wollte sich bei 32°C im Schatten nicht wirklich zum Biss verleiten lassen.

Aber gar keine weiteren Fische zu fangen geht ja nun wirklich gar nicht und so haben Hübi und ich nochmal richtig bei den Plattfischen zugeschlagen ;-)



Aber am letzten Tag konnte unser Hübi zumindest noch einen Spritzer in die Sommersonne halten


Wir werden dieser Hafenstadt mit Sicherheit nochmal einen Besucht abstatten und uns vollkommen, bei hoffentlich besseren Bedingungen, den Diven der Elbe witmen.

Noch ein paar letzte Eindrücke für euch :-)